Dr. Stefan Keller vom Urozentrum-GAP referierte im Rahmen des Lions-Clubabend über Mythen und Fakten des Prostatakarzinoms
Im Rahmen des Clubabends im Mai hielt Dr. Stefan Keller vom Urozentrum-GAP einen hervorragenden Vortrag über Mythen und Fakten des Prostatakarzinoms, der häufigsten bösartigen Erkrankung des Mannes.
Die Krankheit ist heute zwar gut behandelbar, kann aber auch tödlich verlaufen, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt wird. Und da setzt auch eine Kernaussage an: Ab dem 45. Lebensjahr ist eine jährliche Bestimmung des PSA-Werts sinnvoll, einem Eiweiß-Marker-Molekül, das auf ein Problem der Prostata hinweisen kann und leicht im Blut bestimmbar ist. Diese Bestimmung kann auch vom Hausarzt im Rahmen eines Check-ups erfolgen.
Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Urologen ist spätestens bei Erhöhungen des Werts (über 3 ng/ml) zu empfehlen.
Es wird heute großer Wert darauf gelegt, bei Diagnostik und Therapie ein sinnvolles Ausmaß nicht zu überschreiten. Andererseits stehen inzwischen eine Vielzahl wirkungsvoller Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung, nicht zuletzt die Immun-Individualtherapie, wie Dr. Keller eindrucksvoll an einem konkreten Beispiel darlegen konnte.







